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Gebiet: |
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Das Landschaftsbild wird hügeliger und
stärker bewaldet, wenn man in die Gegend südlich des Neusiedlersees
kommt. Horitschon, Deutschkreutz, Neckenmarktund Lutzmannsburg sind die
bekanntesten Orte. Leicht hatten es die Winzer hier nie; die Horitschoner
wurden gar im 17. Jahrhundert enteignet und mit dem Verbot belegt, Reben zu
pflanzen. Aber das haben sie wohl ignoriert und sich auch nicht durch die
Zerstörungvon Weingärten während kriegerischer
Auseinandersetzungen im 19. Jahrhundert von ihrem geraden Weg abbringen lassen.
Der Beiname der Region, "Blaufränkisch-Land",
verrät schon, daß hier diese rote Sorte dominiert.
Tiefgründige, schwere Böden mit gutem Wasserspeichervermögen
bieten hervorragende Voraussetzungen für die Gewinnung charaktervoller
Rotweine, die bevorzugt herb und tanninbetont ausgebaut werden. Einige der
besten Weinbauern profitieren besonders von ihren alten Rebgärten; zum
Teil sind sie bis zu 80 Jahre alt, tragen nur mehr wenig, aber bringen
Spitzenqualitäten. Gern praktiziert man, trotz des traditionellen
Blaufränkisch, den Verschnitt mit verschiedenen roten Sorten. Diese
Cuvées werden meist in kleinen Eichenholzfässern (Barriques)
ausgebaut; sie haben den Stil beim österreichischen Rotwein geprägt.
Weiße Sorten sind von der Menge her weniger bedeutend (nur etwa 30
Prozent Flächenanteil). |